Herzlich willkommen in Hohenfried

Hohenfried – ein Ort, ein Zuhause, eine Heimat, ein Begegnungs-Erfahrungsfeld, ein Lernfeld zwischen Untersberg und Lattengebirge unterhalb des Hallthurmer Passes. Ein jeder wirkliche Ort versammelt Menschen, Tiere, Pflanzen, Themen und Dinge. Zu Hohenfried gehören 350 Menschen mit unterschiedlichen und individuellen Lebensentwürfen, eine vielfältige Tierwelt – in der Natur, Haustiere der Landwirtschaft und die Tiere der tiergestützten Arbeit.  Die Landschaft wechselt zwischen Wald und Wiesen mit fließenden Übergängen in die städtebaulichen Bereiche von Wohnen und Arbeiten. Zu dem Ort gehören das Kunsthandwerk ebenso wie die Veredelung von Lebensmitteln, die Kultur und Kunst. mehr...


Das Angebot

für Kinder - Jugendliche und Erwachsene Menschen. mehr...

 


HEIMAT

„Die wirkliche Genesis ist nicht am Anfang, sondern am Ende, und sie beginnt erst anzufangen, wenn Gesellschaft und Dasein radikal werden, das heißt sich an der Wurzel fassen. Die Wurzel der Geschichte aber ist der arbeitende, schaffende, die Gegebenheiten umbildende und überholende Mensch. Hat er sich erfasst und das Seine ohne Entäußerung und Entfremdung in realer Demokratie begründet, so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Kindheit scheint, und worin noch niemand war: HEIMAT.“

Ernst Bloch „Das Prinzip Hoffnung“

Das Individuelle

Der Mensch benötigt um sein individuelles Schicksal ausleben zu können „Heimat“. Beheimaten findet in verschiedenen Ebenen statt. Als Mensch muss ich mich in meinem Leib beheimaten können, ansonsten kann ich ihn nicht vollumfänglich nutzen. Ebenso findet eine Beheimatung in meinem Umfeld statt. Zwischen beiden bildet sich ein Raum der Mitte. Der Kinder-und Jugendpsychiater Winnicott nannte diesen: „Raum der Möglichkeiten“. Unser Blick richtet sich auf das individuelle und nicht auf „behindert“ und „nicht behindert“. Dort, wo dieser Blick über das Individuelle hinausgeht, geht es nicht um Gruppen oder Kategorien, sondern um das Menschheitliche.

Erfahrung

Nicht Konzepte liefern den Inhalt für unsere Arbeit. Es ist die Erfahrung, die Mitarbeiter und Bewohner in der Begegnung und im gemeinsamen Handeln machen können.

Aus dieser heraus ergeben sich die Aufgabenstellungen für alle Akteure (Mitarbeiter / Klient / Angehörige / Gesellschaft).

Die Quelle der Wertschöpfung ist eine gemeinsam personalisierte Erfahrung. Eine Entwicklung an diesen Erfahrungen kann sich nur partnerschaftlich vollziehen.