Weit-Blick
Visionäre werden gerne für verrückt erklärt. Sie sehen Dinge, lange bevor andere sie sehen können. Sie erkennen Zusammenhänge, lange bevor darüber Klarheit herrscht.
Sie erkennen Realitäten, lange bevor sie wahr werden. Sie spüren Veränderungen, lange bevor sie geschehen. Sie sind Seismographen, lange bevor die Erschütterung spürbar wird. Doch was würde all das Wissen nützen, wenn sie nicht den Mut hätten, an ihre eigenen Fähigkeiten zu glauben?
Hier sehen Sie Menschen, die den Blick weit voraus und die Beine doch fest am Boden haben. Ihr Mut und ihre Fähigkeiten haben auf HOHENFRIED viel bewegt.
Frieden als Ziel
Während ihrer Europareisen, mit 23 und 27 Jahren, erlebte Laura Jane Addams die Slums der Großstädte. Diese hinterließen bei ihr einen starken Eindruck, der zu dem Entschluss führte, ihre Erbschaft in ein Sozialprojekt in den Slums von Chicago zu investieren: das Hull House. Es war das erste Settlement Haus in den USA.
Der Mensch, der sich in seinem höheren Selbst findet
Im 14. Vortrag des Bandes »Heilfaktoren für den sozialen Organismus« vom 11. Juli 1920 entwickelt Rudolf Steiner das Bild, dass die Menschen der heutigen Zeit den Sinn für die Erdenentwicklung verlieren und dieser immer weiter verloren ginge.
Teilhaber der Lebensgeschichte sein
Die Menschen, die hier auf HOHENFRIED leben, zeigen uns, was zu tun ist. Sie breiten ihr Leben vor uns aus und öffnen unsere Augen. Gibt man dem Raum, was sich da zeigt und entwickeln will, gelangt man zu dem Punkt, an dem Verständnis für die individuelle menschliche Wesenheit entstehen kann.
Die Welt hinter den Dingen
Der fixierende Blick ist wie eine Versicherung. Wenn wir jetzt weiterschauen, beispielsweise einem Menschen in die Augen schauen und dabei verweilen, oder eine Sonnenblume länger als nötig betrachten. Wir wissen ja, dass die Blume Sonnenblume heißt und dass sie am Verwelken ist. Also wozu noch länger hinschauen? Was soll das bringen? Das ist doch Zeitverschwendung!
Haus Hohenfried e.V.